Biomasse

Der Erzeugung von Ökostrom aus Biomasse messen viele Stromkunden keine große Bedeutung bei. Trotzdem wird aus Biomasse ein wesentlicher Teil des Ökostroms in Deutschland erzeugt.

Die Bedeutung der Biomasse bei der Stromerzeugung hat stark  zugenommen. Die Gewinnung von Ökostrom aus Biomasse ist zudem unabhängig von Windverhältnissen und Sonneneinstrahlung.  Wenn es um die Nutzung von Biomasse geht, fällt immer wieder der Begriff Biogasanlage. Was sind Biogasanlagen und wie funktionieren sie? Biogasanlagen erzeugen durch die Vergärung von Biomasse Biogas. Biogas ist ein brennbares Gas, das größtenteils aus Methan und Kohlenstoffdioxid besteht. Für die Herstellung von Biogas eignen sich z.B. Speisereste, Bioabfall, Gülle, Mist oder auch Pflanzenreste. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass Pflanzen gezielt für die Erzeugung von Biogas angebaut werden, z.B. Mais oder Getreide.  Momentan wird Biogas hauptsächlich zur Erzeugung von Ökostrom mittels Blockheizkraftwerken genutzt. In den Blockheizkraftwerken wird das getrocknete Biogas in einem Motor verbrannt, der einen Generator antreibt. Ein Teil der dabei entstehenden Wärme wir der Biogasanlage zugeführt, da die Mikroorganismen, die für die den Abbau der Biomasse verantwortlich sind, Temperaturen um die 40 Grad Celsius bevorzugen. Die restliche Wärme kann z.B. zum Trocknen von Getreide genutzt werden. Es gibt aber auch schon Biogasanlagen, die das gereinigte Biogas in das Erdgasnetz einspeisen. Dieses Gas wird dann als Bioerdgas, Biogas oder auch Ökogas (analog Ökostrom) bezeichnet.

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