Gaspreisvergleich

Der Gaspreisvergleich ist grundsätzlich sehr einfach. Als unbedingt notwendige Angaben für den kostenlosen Gaspreisvergleich brauchen Sie nur Ihre PLZ und den Jahresverbrauch.

Nachdem Sie sich im Gaspreisvergleich für einen Gasanbieter entschieden haben, können Sie in vielen Fällen hier auch gleich die notwendigen Daten für den Gasanbieterwechsel erfassen.

 

Gaspreisvergleich 2017 starten: Jahresverbrauch und PLZ wichtig

GaspreisvergleichWenn Sie Gaspreise vergleichen möchten, reichen meist zwei Angaben. Als unbedingt notwendige Angaben für den Gaspreisvergleich benötigen Sie

die Postleitzahl

und den Jahresverbrauch.

Bei einer Postleitzahl (PLZ) mit mehreren Orten ist auch noch die Angabe des genauen Ortes notwendig.

Wenn Sie den Einzug in eine neue Wohnung planen, dann geben Sie bitte auch die Postleitzahl der zukünftigen Wohnung oder des zukünftigen Hauses an. Der Gaspreis hängt auch vom Ort ab und kann bei einem Neueinzug abweichen. Wenn es sich dagegen um einen Gasvergleich für die jetzige Wohnung oder das jetzige Haus handelt, sollte die Angabe der Postleitzahl kein Problem sein.

Der Gasrechner benötigt außerdem noch den Gasverbrauch. Der Jahresverbrauch ist auf der letzten Gasrechnung vermerkt. Sollten Sie die letzte Jahresrechnung nicht auffinden können, gehen Sie bitte von folgenden Werten aus:

Wohnung mit 100 qm: ca. 12000 kWh

Reihenhaus: ca. 20000 kWh

Einfamilienhaus: ca. 35000 kWh

Wenn Sie in eine größere Unterkunft (Haus bzw. Wohnung) einziehen und den Gasverbrauch noch nicht richtig einschätzen können, sollten Sie auch diese Richtwerte verwenden. Mit diesem Wert berechnet Ihr neuer Gasanbieter die Gaspreise und monatlichen Abschläge. Für die erste Gasrechnung ermittelt dann der Gasanbieter den tatsächlichen Verbrauch. Mit dem realen Gasverbrauch können jetzt auch die genauen Abschläge für die kommenden Monate bestimmt werden.

 

Reichhaltige Auswahl an Gastarifen

Aktuell ist die Auswahl an verfügbaren Gastarifen in ganz Deutschland sehr hoch. Das sah vor einigen Jahren noch ganz anders aus. Die Öffnung des Gasmarktes (Liberalisierung) erfolgte wesentlich später also die Öffnung der Strommarktes. Erst ab dem Jahr 2006 kam hier auch Bewegung in den Gasmarkt. Zu diesem Zeitpunkt war der Strommarkt schon mehrere Jahre liberalisiert. Erst durch die Liberalsierung war der Start von Ökoanbietern auf dem Strom- und Gas-Sektor möglich.

Die ersten neuen Anbieter auf dem Strommarkt wollten sich über den Preis profilieren. Danach kamen dann die Ökostromanbieter. Auf dem Gasmarkt gab es nach der Liberalisierung ähnliche Entwicklungen. Der Wettbewerb um Gaskunden startete sehr zögerlich. In der Anfangsphase gab es auch einige Probleme mit dem Gasanbieterwechsel. Diese Probleme gibt es aktuell nicht mehr. Jeder Gaskunde kann sich frei für einen Gasanbieter entscheiden. Vor einem Wechsel sollte natürlich zuvor ein Gasanbieter Vergleich gemacht werden.

Im Gasanbieter Vergleich kann man dann seine Wünsche hinsichtlich günstigem Gas oder auch Biogas im Formular äußern. Die Spannbreite bei den Gaspreisen wird im Anbietervergleich erst richtig deutlich. Beim Anbietervergleich muss man sich entscheiden, ob man den Bonus berücksichtigen will.

Biogas im Gaspreisvergleich

Die Entwicklung des Ökostroms ist unverkennbar. Doch wie sieht es beim Gas aus? Welche Öko-Produkte gibt es hier? Bei ökologischen Gas-Produkten gibt es leider keine einheitlichen Begriffe. Einige Gasanbieter sprechen von Biogas. Die anderen Gasversorger sprechen von Ökogas. Egal wie das Gas tituliert wird: Grundsätzlich gibt es zwei Varianten von "grünem" Gas. Einmal das Gas, dem direkt Biogas aus Biogasanlagen zu einem gewissen Prozentsatz "beigemischt" wurde oder Gas, dessen Wirkung auf die Umwelt durch andere Maßnahmen ausgeglichen wird. Bei diesem Gas spricht man häufig von Ökogas.

Aber Biogas und auch Ökogas haben noch keine breite Marktdurchdringung erreicht. Dies unterscheidet den Strommarkt ganz klar vom Gasmarkt. Auf dem Strommarkt hat Ökostrom bereits seinen festen Platz. Bio- und Ökogas haben weit geringere Anteile am Gasmarkt als Ökostrom am deutschen Strommarkt.

Aktuell bietet etwa jeder vierte Gasanbieter ein grünes Gasprodukt an. Häufig wird ein herkömmlicher Gastarif angeboten und daneben ein Ökogasprodukt. Das Ökogasprodukt ist gegenüber dem herkömmlichen Gasprodukt meist mit einem preislichen Aufschlag versehen.

Der preisliche Aufschlag und auch die Art des Produktes haben dazu geführt, dass Ökogas noch nicht den großen Durchbruch feiern konnte. Das Produkt ist mit mehr Erklär-Bedarf versehen. Bei Ökostrom, z.B. aus Windkraftanlagen, ist jedem Verbraucher klar, dass bei der Stromerzeugung nichts verbrannt wird und auch kein CO2 erzeugt wird.

Bei Ökogasprodukten ist das vielen Verbrauchern nicht auf den ersten Blick klar. Auf den ersten Blick wird bei Ökogas immer noch Gas verbrannt und CO2 erzeugt. Erst auf den zweiten Blick wird dann ersichtlich, dass dies durch die Verbrennung erzeugte CO2 durch andere Maßnahmen und Aktionen wieder ausgeglichen (kompensiert) wird.

Werden also 100 Tonnen CO2 durch die Verbrennung von Ökogasprodukten erzeugt, wird beispielsweise die gleiche Menge an CO2 durch ein neues Wasserkraftwerk eingespart. Der Gasanbieter oder ein direkt oder indirekt von ihm Beauftragter sorgen also nur für einen Ausgleich. Die eigentliche CO2-Erzeugung können sie natürlich auch nicht verhindern.

Biogas-Produkte sind im Gegensatz zu Ökogas-Tarifen einfacher zu verstehen. Das Biogas kommt meist aus heimischen Biogasanlagen und nicht beispielsweise aus russischer Erde. Die Preise für diese Biogas-Produkte liegen aber meist deutlich über den Preisen für Ökogas. Die Tarife mit einer geringen Beimischung von Biogas (5 - 10 Prozent Biogas) sind dabei deutlich günstiger als die Gastarife mit 100 Prozent Biogas. Trotzdem sind auch diese Produkte mit einer Biogas-Beimischung teurer als klassisches Erdgas.

Das noch nicht so starke Interesse an Bio- und Ökogas kann natürlich an den etwas höheren Preisen liegen. Es kann aber auch an der mangelnden "Emotionalität" des Produktes liegen. Es gibt bei diesem Medium keine gefährlichen Atomkraftwerke und keine Anti-Atomkraftbewegung.

Biogas - gesetzliche Vorschriften

In Baden-Württemberg spielt neben den ökologischen Aspekten das Gesetz (Erneuerbare-Wärmegesetz) eine entscheidende Rolle. In Baden-Württemberg sind beim Bezug von Erdgas 10 Prozent Biogas (Biomethan) vorgeschrieben.

Der Gaspreisvergleich lohnt sich in den meisten Fällen - machen Sie jetzt den Vergleich! Der Gasanbieterwechsel ist ein Kinderpiel und mit dem Ausfüllen des Formulars hier erledigt. Der neue Gasanbieter erledigt alle Formalitäten.