Ökostrom Maßeinheit

 

Die gebräuchliche Ökostrom Maßeinheit in der Praxis ist natürlich auch kWh (Kilowattstunde). In dieser Maßeinheit wird, wie beim herkömmlichen Strom auch, der Jahresverbrauch angegeben. Demzufolge wird die verbrauchte Menge an Ökostrom auf der Jahresrechnung auch als kWh-Wert angegeben. Die Steigerungsform von kWh ist dann MWh (Megawattstunde). Der Umrechnungsfaktor von kWh zu MWh ist natürlich 1000. Dieser Wert ist in der Praxis für Haushaltskunden aber eher unüblich. Die Steigerungsform der Megawattstunde wäre dann die Gigawattstunde (Umrechnungsfaktor ist wieder 1000). Der Stromverbrauch muss auch beim Preisvergleich in kWh angegeben werden. Hier ist der Jahreswert von Interesse.

Neben der Ökostrom Maßeinheit für den Verbrauch, gibt es natürlich auch eine Maßeinheit für die Leistung. Diese ist natürlich auch beim Ökostrom Watt, zurückzuführen auf James Watt (schottischer Erfinder). James Watt wurde durch die Weiterentwicklung der Dampfmaschine bekannt. Ein Watt ist in der Praxis aber eine eher kleine Leistung. Deshalb gibt es auch hier Kilowatt (kW) und Gigawatt (GW).

Zusätzlich zu den klassischen Einheiten, die so auch 1:1 beim Ökostrom gelten, gibt es aber noch spezifische Maßeinheiten. Hier ist Watt Peak (Wp) zu nennen. Mit Watt Peak wird hauptsächlich die Leistung von Solarzellen angegeben. Watt Peak trifft man besonders häufig bei den Leistungswertangaben einzelner Solarmodule an. Bei ganzen Solarparks ist eher die Einheit Kilowatt Peak (kWp) gebräuchlich. Inzwischen wird die Leistung der größeren Solarparks in Megawatt Peak (MWp) angegeben. Die Angabe Watt Peak stellt dabei die Leistung unter bestimmten (sehr guten) Bedingungen dar.

Eine einheitliche Maßeinheit für die "Qualiät" des Ökostroms existiert leider nicht. Hierzu kann man sich aber unter "Ökostrom Vergleich" über die möglichen Zertifizierungen der Ökostromanbieter informieren.