Ökostrom und Strom sparen

 

Viele Stromkunden haben in der letzten Zeit Strompreiserhöhungen zugestellt bekommen. Auf die nachvollziehbaren und weniger nachvollziehbaren Gründe für diese Strompreiserhöhungen soll hier nicht eingegangen werden.

Wie kann man nun die finanziellen Folgen der Strompreiserhöhung zumindest mildern? Die Antwort liegt im "kongenialen" Partner des Ökostroms "Strom sparen". Viele Stromkunden haben sich noch kaum Gedanken über ihr persönliches Verbrauchsverhalten gemacht. Dabei kann man bereits durchs Umsetzen kleiner Tipps den Stromverbrauch senken und die Strompreiserhöhung verliert ihren Schrecken.

Stromverbraucher auflisten

Zunächst sollte man alle Stromverbraucher im Haushalt auflisten. Welche Geräte verbrauchen überhaupt Strom? Dabei sollte man gründlich vorgehen und keine Geräte vergessen. Gern vergessen werden hierbei beispielsweise Heizungspumpen, die bei Einfamilienhäusern meist im Keller ihren Dienst tun. Hat man eine vollständige Liste aller Stromverbraucher, sollte man jetzt den jeweiligen Stromverbrauch erfassen. Bei Lampen kann man das relativ einfach feststellen. Die Leistung der Lampen ist immer in der Einheit Watt vermerkt. Üblich sind hier z.B. 40 Watt. Wenn man fünf solcher Lampen hat, sind das also 200 Watt.

Zur Ermittlung des Stromverbrauchs der anderen Geräte empfiehlt sich ein Strommessgerät. Dies kann man einfach zwischen Stromverbraucher und Steckdose schalten und so den Stromverbrauch ermitteln. Auf diese Weise kann man eine Liste der größten Stromverbraucher eines Haushalts erstellen. Diese Liste kann man z.B. in Excel führen. Für diese Liste benötigt man natürlich noch die Nutzungsdauer je Zeiteinheit, z.B. je Tag. Jetzt kann man die Liste absteigend nach dem Stromverbrauch sortieren und erhält so die größten Stromverbraucher des Haushalts.

Verhalten überprüfen

Mit dieser Liste sollte man sich mit der Familie zusammensetzen und über mögliche Senkungen des Stromverbrauchs reden. Häufig kann man hier durch ein leicht verändertes Verhalten schon Strom sparen. Wenn alle Familienmitglieder einen Raum verlassen haben, dann sollte dort auch kein Licht mehr brennen. Wenn es draußen bereits hell geworden ist, sollte das Tageslicht auch genutzt werden. Wenn der Fernseher läuft und niemand sieht hin, sollte er auch ausgeschaltet werden. Das gilt natürlich auch für gerade ungenutzte Computer.

Auch in anderen Bereichen des Haushalts gibt es einige Tipps, die ebenfalls ihre positive Wirkung zeigen können:

Beim Backofen kann man meist auf das geforderte Vorheizen verzichten. Geschirrspüler und Waschmaschinen sollten immer möglichst gut gefüllt sein. Bei kleinen Gerichten lohnt der Einsatz des Herdes meist nicht. Die Mikrowelle ist hier deutlich stromsparender. Wäschetrockner sollten bei geeignetem Wetter durch die Sonne ersetzt werden. Diese stellt auch keine Stromrechnung aus. Wenn man sich ein wenig mit seinem Stromverbrauch beschäftigt, kommt man häufig auf viele weitere Ideen. Strom sparen kann auch Spaß machen.

Geräte und Lampen austauschen

Natürlich kann man neben der Umstellung des Verhaltens auch alte Geräte und Lampen austauschen. Hier ist die vorher angefertigte Liste der größten Stromverbraucher eines Haushalts eine gute Hilfe. Die ältesten großen Stromverbraucher sollten die wichtigsten Kandidaten für einen Austausch durch ein neues Gerät sein. Beim neuen Gerät sollte man natürlich besonders den Stromverbrauch beachten. Häufig rechnen sich die neuen Strom sparenden Geräte in relativ kurzer Zeit. Auch die Lampen kann man gegen moderne LED-Lampen austauschen. Diese sind nochmals deutlich sparsamer als die Energiesparlampen der ersten Generation.

Wenn man einige dieser Punkte umsetzt, sollte der Stromverbrauch deutlich sinken. Und der beste Ökostrom ist natürlich auch der, der gar nicht erst verbraucht wird. Für den nicht verbrauchten Strom muss auch kein Preisvergleich gemacht werden. Für den noch benötigten Strom sollte aber ein Ökostrom Preisvergleich gemacht werden.