Mit Ökostrom mobil

 

Die Kombination von Elektroauto und Ökostrom ist durchaus interessant. Elektroautos sind momentan aber noch in der Minderheit auf deutschen Straßen. Dies soll sich in den kommenden Jahren ändern. Momentan besitzen viele Elektroautos auch noch eine recht geringe Reichweite. Dies liegt an der oftmals noch zu geringen Speicherkapazität der verbauten Speicher. Da aber bei reinen Elektroautos weder Diesel noch Benzin verbrannt werden, gibt es natürlich auch keine Abgase. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Energiebedarf der Elektroautos.

Hohe Anschaffungskosten

Elektroauto Wer über den Kauf eines Elektromobils nachdenkt, wird über die momentan noch recht hohen Anschaffungskosten stolpern. Auch kleine E-Autos kosten schnell über 20.000 Euro. Die vergleichbaren Benzin-Varianten der E-Autos sind meist deutlich günstiger in der Anschaffung. Neben den hohen Anschaffungskosten ist die geringe Reichweite vieler Elektroautos ein entscheidender Punkt. Viele E-Autos sind momentan nur für kurze Pendel-Fahrten geeignet. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Haltbarkeit des verwendeten Stromspeichers. Die Stromspeicher halten häufig maximal 5 Jahre. Dann ist in der Regel der Wechsel fällig. Auch das Aufladen des Stromspeichers im Auto benötigt teilweise bis zu 10 Stunden. Mittels einer Schnellladefunktion kann man den Akku einiger Autos auch innerhalb von weniger als 30 Minuten laden. Oftmals ist der Akku dann zu ca. 80 Prozent gefüllt. Das Netz der Ladestationen für Elektroautos wird momentan auch noch weiter ausgebaut.

Was spricht für ein Elektroauto?

Wenn man das Elektroauto gekauft hat, kann man mit niedrigen laufenden Kosten rechnen. Bei der Verwendung von Ökostrom fallen auch keine CO2-Emissionen an. Man tut mit dem Elektroauto der Umwelt also etwas Gutes. Außerdem wird durch ein E-Auto deutlich weniger Lärm erzeugt. Das Risiko des Problems mit dem Akku kann man mit Herstellergarantien umgehen. So gibt es bereits Hersteller, die eine Laufleistung von weit über 100.000 km garantieren.

Vor dem Kauf längere Probefahrt

Wer über den Kauf eines Elektromobils nachdenkt, der sollte eine Probefahrt machen. Bei einem herkömmlichen Diesel- oder Benzin-PKW sind 1 - 2 Stunden Probefahrt meist ausreichend. Bei einem E-Auto sollte man sich etwas mehr Zeit nehmen. Ideal sind hier 1 bis 3 Tage. Dann kann man auch Erfahrungen mit der möglichen Reichweite und dem Aufladen der Akkus machen. Bei kurzen Entfernungen sind viele E-Autos interessant. Bei größeren Entfernungen gibt es wenige Elektromobile, die hierfür geeignet sind, z.B. vom Hersteller Tesla.

Bessere Förderung

Besonders in skandinavischen Ländern werden Elektromobile stark gefördert. Auch in Deutschland könnte es zukünftig zu einer besseren Förderung von Elektromobilen kommen. Dies könnte über Sonderabschreibungsmöglichkeiten, Steuerbefreiungen oder Umweltprämien erfolgen. Dabei wären die Umweltprämien besonders interessant. Wenn eine Million Elektrofahrzeuge in 2020 auf deutschen Straßen sein sollen, sind weitere Förderungen der Elektromobilität zwingend notwendig. Auch wenn man sich aktuell noch nicht für ein Elektromobil entscheidet, ist der Bezug von Ökostrom sinnvoll. Der Ökostrom Preisvergleich liefert Informationen zu den aktuellen Konditionen und ermöglicht auch den Wechsel.