Wie funktioniert der Wechsel?

Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist sehr einfach. Sie brauchen im Vergleichsrechner nur die erforderlichen Angaben machen und Ihr neuer Ökostromanbieter übernimmt alle Formalitäten für Sie. Einfacher kann man nicht zu Ökostrom wechseln.

Ihr neuer Ökostromanbieter kündigt bei Ihrem alten Stromanbieter und meldet Sie beim örtlichen Stromnetzbetreiber an. So ist sichergestellt, dass der Strom nicht eine Sekunde ausfällt. Das ist in Deutschland gesetzlich (Energiewirtschaftsgesetz §38) geregelt!

Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist also wesentlich einfacher als der Wechsel in anderen Bereichen, z.B. im Finanzsektor. Sie brauchen nicht umständlich bei Ihrem alten Stromanbieter kündigen und müssen nur einmalig Ihrem neuen Ökostromanbieter die vollständigen Angaben übermitteln. Nehmen Sie sich hierfür einfach Ihre letzte Stromrechnung zur Hand. Die erforderlichen Angaben, z.B. Kundennummer oder Zählernummer, sind auf vielen Stromrechnungen meist deutlich hervorgehoben und leicht auffindbar.

 

Wechsel zu einem Ökostromanbieter: so einfach geht's!

 

1. Ökostromanbieter aussuchen

2. Viele Ökostromanbieter bieten den Online-Wechsel an. Hier füllen Sie einfach die erforderlichen Formulare aus. Ihre Daten werden über eine gesicherte Verbindung übertragen (SSL-Verbindung). Alternativ können Sie aber auch die Unterlagen in PDF-Form speichern, unterschreiben und an unseren Partner für die Abwicklung schicken (Adresse auf dem PDF-Dokument). Wir empfehlen Ihnen aber den schnellen und sicheren Online-Wechsel.

3. Der Wechsel zu Ihrem neuen Ökostromanbieter ist damit für Sie erledigt. Nach wenigen Tagen erhalten Sie dann die Auftragsbestätigung Ihres neuen Anbieters. Der eigentliche Wechsel unterliegt aber gesetzlichen Fristen und kann mehrere Wochen dauern. Ihr neuer Ökostromanbieter informiert Sie über den genauen Termin. Alternativ können Sie auch Ihren Wunschtermin angeben.

 

Zum Ökostrom Preisvergleich

Häufige Fragen

 

Sind im Ökostrom Preisvergleich alle Steuern und Abgaben berücksichtigt?

Ja, bei den dargestellten Preisen handelt es sich um Bruttopreise. In diesen Preisen sind bereits alle Steuern (Stromsteuer, Mehrwertsteuer) und Abgaben (Netznutzungsentgelte, Messentgelte usw.) enthalten.

 

Was kostet der Wechsel zu einem Ökostromanbieter?

Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist komplett kostenlos. Es gibt keine Wechselgebühren oder sonstige Kosten.  

 

Sollte man bei seinem bisherigen Stromanbieter selbst kündigen?

Im Normalfall kündigt der Ökostromanbieter bei Ihrem alten Stromanbieter und übernimmt alle Formalitäten. Wenn Sie von Ihrem Stromanbieter gerade eine Preisanpassung zugeschickt bekommen haben und Ihr alter Vertrag sich bei nicht rechtzeitiger Kündigung um einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) verlängern würde, sollten Sie zur Sicherheit selbst noch einmal zusätzlich kündigen (Sonderkündigungsrecht aufgrund der Preisanpassung).

Viele Verträge haben aber eine monatliche Kündigungsmöglichkeit. In diesen Fällen sollten Sie einfach die notwendigen Daten erfassen. Ihre neuer Ökostromanbieter übernimmt dann die Formalitäten für Sie.

 

Welche Änderungen ergeben sich beim Wechsel zu einem Ökostromanbieter?

Nach dem Wechsel zahlen Sie Ihre Abschläge (bzw. die Vorauszahlung) an Ihren neuen Ökostromanbieter. Über die Abschlagshöhe werden Sie in einem Begrüßungsschreiben informiert. Selbstverständlich erhalten Sie auch Ihre Jahresrechnung von Ihrem neuen Ökostromanbieter.   

Der örtliche Stromnetzbetreiber nimmt weiterhin die notwendigen Wartungsarbeiten an den Leitungen vor. Ihr neuer Ökostromanbieter entrichtet dafür Gebühren an Ihren örtlichen Sromnetzbetreiber. Ihr Stromzähler wird im Regelfall auch nicht gewechselt. Es muss also kein Monteur ins Haus kommen. Ihr örtlicher Sromnetzbetreiber oder ein Messdienstleister wird auch weiterhin einmal im Jahr Ihren Zählerstand erfassen. Dieser wird dann an Ihren neuen Ökostromanbieter übermittelt.  

 

Was passiert im Konkursfall des Ökostromanbieters?

Auch im Konkursfall ist die Stromversorgung in jedem Fall gesichert. Das ist in Deutschland durch das Energiewirtschaftsgesetz (§38) gesetzlich geregelt. Der Strom fällt durch den Konkursfall nicht eine Sekunde aus. In diesen Fällen übernimmt der Ersatzversorger die Stromversorgung. In den meisten Fällen ist der regionale Stromanbieter auch der Ersatzversorger.

 

Wie lange dauert der Wechsel zu einem Ökostromanbieter?

Der eigentliche Wechsel zu einem Ökostromanbieter kann mehrere Wochen dauern. Dagegen haben Sie in einer neuen Wohnung die Möglichkeit, dass Sie von Anfang an durch einen Ökostromanbieter versorgt werden. Dazu sollten Sie Ihrem neuen Ökostromanbieter so früh wie möglich die notwendigen Daten Ihrer neuen Wohnung zukommen lassen (Adresse, Zählernummer usw.). Dies kann man schnell über die Online-Option im Ökostrom Preisvergleich erledigen. So können Verzögerungen durch die Post ausgeschlossen werden.

 

Was sollte man beim Ausfüllen des Wechselantrages beachten?

Füllen Sie die Formulare bitte vollständig und korrekt aus. Ihr neuer Ökostromanbieter ist auf die Richtigkeit Ihrer Angaben angewiesen, z.B. ist die korrekte Zählernummer gerade in Mehrfamilienhäusern zur eindeutigen Identifizierung Ihrer Wohnung wichtig. Diese erforderlichen Angaben kann man schnell anhand der letzten Stromrechnung ermitteln. Wenn Sie Ihre letzte Stromrechnung nicht finden können, kann man die Zählernummer auch direkt am Zähler ablesen. Dieser befindet sich meist im Keller oder im Flur. Fragen Sie hierfür Ihren Hausmeister. Ihre Kundenummer können Sie auch bei Ihrem derzeitigen Stromanbieter erfragen.

 

Wer kann überhaupt zu einem Ökostromanbieter wechseln?

Jeder Stromkunde, der über einen eigenen Zähler und einen eigenen Vertrag mit einem Stromanbieter verfügt, kann zu einem Ökostromanbieter wechseln. Wenn Sie Ihren Strombezug über Ihren Vermieter abrechnen und selbst keinen eigenen Vertrag mit einem Stromanbieter haben, können Sie leider nicht wechseln. In diesen Fällen können Sie vielleicht Ihren Vermieter zum Wechseln bewegen. Wenn Sie einen Zweitarifzähler haben, können Sie in der Regel auch nicht wechseln. Prüfen Sie in diesen Fällen die Notwendigkeit des Zweitarifzählers. Wenn Sie z.B. früher Nachtspeicheröfen hatten und diese nicht mehr verwenden, kann ein Eintarifzähler verwendet werden. Hierzu können Sie sich bei Ihrem derzeitigen Stromanbieter informieren. Haben Sie aber zwei separate Zähler, ist der Wechsel zu einem Ökostromanbieter möglich.  

 

Was passiert mit den bisher gezahlten Abschlägen?

Nachdem Sie zu einem Ökostromanbieter gewechselt sind, bekommen Sie von Ihrem alten Stromanbieter eine Schlussrechnung. In dieser Schlussrechnung werden natürlich die bisher gezahlten Abschläge berücksichtigt. Sollten Ihre Abschläge bei Ihrem alten Stromanbieter zu hoch gewesen sein, können Sie evtl. sogar ein Guthaben ausgezahlt bekommen.

 

Welche Preisgarantien gibt es?

Grundsätzlich gibt es Preisgarantien bis zu einem bestimmten Zeitpunkt oder für einen gewissen Zeitraum. Dabei gibt es folgende Begrifflichkeiten: Preisgarantie, Nettopreisgarantie und Preisfixierung. Bei einer Preisgarantie wird Ihnen der Bruttopreis garantiert. Dies ist also eine Preisgarantie ohne Einschränkungen. Bei der Nettopreisgarantie wird Ihnen der Preis ohne die enthaltenen Steuern garantiert. Bei einer Preisfixierung kann sich der Preis bei geänderten Abgaben (Netzentgelte, Konzessionsabgaben usw.) und geänderten Steuern erhöhen. Sollte es zu einer Preisanpassung kommen, haben Sie aber in jedem Fall ein Sonderkündigungsrecht.

 

Sollte man den Zählerstand notieren?

Bei einem Stromanbieterwechsel sollten Sie den Zählerstand zum bestätigten Wechseltermin notieren. Auch bei einem Einzug können Sie den Zählerstand am Einzugstag notieren. Diesen Zählerstand können Sie dann Ihrem neuen Ökostromanbieter mitteilen.

 

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